Auffahrtswallfahrt

Gottesdienst im Eschenbergwald
(Gatterhütte)

Donnerstag, 10. Mai, 11.30 Uhr

anschl. gemeinsames Grillieren

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Sakramente und Rituale

Gottes Nähe spüren

Die katholische Kirche kennt viele Rituale und zeichenhafte Handlungen, die uns einladen und helfen, unseren Glauben auszudrücken und ganz konkret zu erleben – sei es das Entzünden einer Kerze für einen Menschen in Not oder zum Beispiel bei Segnungen oder Beerdigungen. Eine besondere Rolle spielen die sieben Sakramente: Taufe, Kommunion, Firmung, Ehe, Weihe, Versöhnung (Beichte) und Krankensalbung.

Bezug zu grundlegenden Lebensveränderungen

Sie sind oft mit grundlegenden Lebensveränderungen verbunden – etwa mit der Geburt, dem Mündigwerden, dem Eingehen einer Partnerschaft oder dem Herannahen des Todes.

Heilszeichen

Die Zeichen und Worte bei der Spendung der Sakramente machen sichtbar und erfahrbar, dass unser ganzes Leben von der Liebe Gottes umfangen und gehalten ist. Sie sind Heilszeichen, die uns mit unseren Sinnen spüren lassen, dass Gott uns Menschen nahe sein will und uns in hellen und dunklen Stunden begleitet. Sakramentum ist die lateinische Übersetzung des griechischen Wortes «Mysterion», was bei uns im Fremdwort «mysteriös» immer noch präsent ist: Es geht um Geheimnisvolles, auch Göttliches, an das wir Menschen uns binden.

Nähere Informationen, unter anderem zur Vorbereitung auf einzelne Sakramente, erhalten Sie auf den einzelnen Pfarreiseiten.

Scheidung

Hat die Trennung oder Scheidung von Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin Sie in eine Lebenskrise gestürzt? Finden Sie für Ihre gemeinsamen Kinder keinen positiven Weg in die Zukunft? Belasten Sie finanzielle Sorgen?

Unterstützung und Begleitung

Eine einfühlsame Begleitung, eine kompetente Beratung kann vieles erleichtern.
 Sie können sich gern an unserer Seelsorgenden oder an unsere Sozialarbeiterinnen wenden.

Zugehörigkeit zur kirchlichen Gemeinschaft

Getrennte und geschiedene Menschen gehören selbstverständlich weiter zur kirchlichen Gemeinschaft. Auch wenn die Römisch-Katholische Kirche (im Gegensatz zu anderen Kirchen) keine Wiederverheiratung Geschiedener kennt, sind Menschen, die in dieser Situation leben, in den Pfarreien unserer Kirchgemeinde herzlich willkommen.

Das Kirchenrecht bietet die Möglichkeit, eine Ehe für nichtig erklären zu lassen, wenn von Anfang an nicht die richtigen Voraussetzungen für eine freiwillige, gelingende Beziehung zweier reifer Menschen gegeben war. Wird diese Nichtigkeit von einem kirchlichen Gericht festgestellt, so ist der Weg frei für eine neue kirchlich geschlossene Ehe.

Links

Paarberatung und Mediation im Bezirk Winterthur Andelfingen: http://www.paarberatung-mediation.ch/
Sozialberatung des Evangelischen Frauenbundes: http://www.vefz.ch/beratung
Leitfaden zum Ehenichtigkeitsverfahren/Bischöfliches Offizialat: http://www.bistum-chur.ch

Schulden

Tagtäglich prasseln Werbebotschaften von Plakaten, in Fernseh- und Radiospots sowie Zeitungsinseraten auf uns ein, damit wir kaufen und konsumieren. Sogar für angeblich günstige, schnelle Kredite wird geworben. Da kann es schnell passieren, dass das Budget aus den Fugen gerät und sich Schulden anhäufen.
Eine Budgetberatung kann helfen, bevor es zu spät ist. Die Schuldenberatung weist den Weg aus der Schuldenfalle.

Die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter der pfarreilichen Sozialdienste bieten Budgetberatung und gezielte Hilfe an:

  • Wir nehmen uns Zeit für Sie und hören Ihnen zu.
  • Wir beraten Sie bei der Suche nach Ihren Lösungen und begleiten Sie auf diesem Weg.
  • Wir unterstützen Sie bei Budgetfragen und im administrativen Bereich.
  • Wir leisten nach Überprüfung kurzfristige und beschränkte Überbrückungshilfen.
  • Wir vermitteln Kontakte zu weiteren Beratungs- und Fachstellen oder begleiten Sie zu Amtsstellen.

Unsere Beratungen sind kostenlos, vertraulich und stehen allen Menschen, unabhängig von Alter, Religion und Nationalität offen. Wir unterstehen der Schweigepflicht. Wir sind ausgebildete Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter und arbeiten in den einzelnen Pfarreien der Katholische Kirchgemeinde Winterthur.

Eine spezialisierte Schuldenberatung finden Sie bei folgenden Stellen:
Caritas Zürich, Schuldenberatung
Schuldenberatung Kanton Zürich
Caritas Schuldenberatung, Nützliche Informationen in 10 Sprachen, Online-Beratung

Seelsorge

Begleitung erfahren

In der sympathisch-einfühlsamen Begleitung von Menschen erweist sich der Glaube an einen menschenfreundlichen Gott als echt und glaubwürdig. In diesem weiten und zugleich sehr konkreten Sinn ist jeder Christ und jede Christin zur Seelsorge am Nächsten aufgefordert.
Wie aber zeigt sich der besondere Dienst einer Seelsorgerin, eines Seelsorgers? Was trägt und erträgt diese kirchliche Dienstleistung? Wo und wie findet seelsorgliche Begleitung statt? Sie kann überall geschehen: im privaten Rahmen zu Hause oder im Sprechzimmer des Pfarrhauses, unter freiem Himmel oder auf einer Kirchenbank.

Freies Aus-Reden und Zu-Hören

Was spricht für ein seelsorgliches Gespräch – ausser der Tatsache, dass es gratis ist? Auf den ersten Blick mag die Antwort überraschen – es ist die Ergebnisoffenheit. Das seelsorgliche Gespräch verfolgt kein Therapieziel. Das erlaubt unter Umständen ein freieres Aus-Reden und Zu-Hören. Wunder sind nicht zu erwarten, aber manchmal hilft schon die Ermutigung, «dem Wunder wie einem Vogel die Hand hinzuhalten» (Hilde Domin). Und so sind dieses solidarische Mit-Aushalten und stille Mitgehen durch Trauer und Freude, durch alle Fragen ohne Antworten der eigentliche Beitrag seelsorglicher Begleitung. Schön, wenn in ihr etwas realisiert wird, von dem Paulus im Brief an die Römer spricht: «Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden.» (Röm 12,15)

Hilfe zur Selbsthilfe und fachliche Grenzen

Für ein solches Gespräch gibt es keine Tabuthemen, wohl aber fachliche Grenzen, die allenfalls dafür sprechen, eine weitere Fachperson beizuziehen. Das wird sich unter Umständen erst nach ein, zwei Begegnungen zeigen. Seelsorgliche Begleitung hat ihren Platz im weiten Feld der Lebenshilfe, die sich immer als Hilfe zur Selbsthilfe versteht. Im religiösen Verständnis heisst das, wir vertrauen darauf, dass Gott mit jedem Menschen seinen Weg geht und neue Wege zu eröffnen weiss. Das kann manchmal ein gewundener oder mühsamer Weg sein, der nach einem langen Atem verlangt.

Unverlierbare Würde des Menschen

Doch vielleicht ist schon viel gewonnen, wenn ein Stück Vertrauen wächst, dass dem Menschsein inklusive aller Abgründe eine unverlierbare Würde innewohnt. Die Bibel spricht jedem Menschen von allem Anfang an und bedingungslos die Würde zu, Abbild Gottes zu sein. Dieser Ausgangspunkt allen Lebens kann aus dem Blick geraten. An ihn kann aber immer wieder neu angeknüpft und so dann weiter geknüpft werden.
Wo immer Sie am «Knüpfen» oder mit «Knöpfen» am Kämpfen sind – wir sind gerne für Sie da! Wenden Sie sich an die Seelsorgenden in Ihrer Pfarrei!

Segnungen

Das Wort «segnen» kommt vom lateinischen «benedicere» und bedeutet «Gutes zusprechen», das heisst jemanden etwas Gutes wünschen, Gott um etwas Gutes für jemanden bitten.
Beim Segnen richten wir uns ganz bewusst auf Gottes stärkende und begleitende Kraft aus. Segnungen gehören zu den ältesten Traditionen der Christenheit, sogar aller Religionen der Welt. Sie machen Mut, schenken Kraft, richten auf.

Stärkende Segen

Haben Sie den Wunsch nach einem stärkenden Segen für sich selber, für Ihr Haus beziehungsweise Ihre Wohnung oder für etwas anderes, das Ihnen sehr am Herzen liegt?
Möchten Sie sich als Paar Gottes Kraft und Segen für Ihren gemeinsamen Weg oder in einer schwierigen Situation zusprechen lassen? Die Seelsorgerinnen und Seelsorger Ihrer Pfarrei nehmen sich gern Zeit für Ihr Anliegen.

Segnung statt Taufe

Manche Eltern bitten anstelle einer Taufe um eine Segnung für ihr Kind; ebenso kann eine Segnung eine Alternative zur kirchlichen Trauung sein. Die Seelsorgenden kommen gern mit Ihnen darüber ins Gespräch.

Segnungen finden in oder nach Gottesdiensten statt – einige Pfarreien bieten spezielle Segnungsgottesdienste an, manchmal auch direkt vor Ort und verbunden mit bestimmten Bräuchen (zum Beispiel der Haussegen, den die Sternsinger bringen). Im Kirchenjahr haben einige Segnungen einen festen Platz: Zum Beispiel Kerzen (am 2. Februar), Blasius-Halssegen (am 3. Februar), Brot (am 5. Februar) und Kräuter und Blumen (am 15. August).

Sekten und religiöse Sondergruppen

Da der Begriff «Sekte» lange aus einer bestimmten Optik heraus gebraucht wurde und einen abwertenden Charakter erhielt, wird der Ausdruck heute durch neutrale, nicht wertende Bezeichnungen wie religiöse Sondergruppen oder neureligiöse Gemeinschaft ersetzt. Dennoch liegen Engagement und Fanatismus, Überzeugung und Intoleranz, Vorbild und Guru, Verbindlichkeit und Abhängigkeit manchmal näher beieinander, als wir denken oder als uns – im Blick auf ein Familienmitglied, einen Freund, eine Kollegin – wohl ist.

Wenn Sie selbst dazu Fragen haben oder wenn Angehörige beziehungsweise Freunde Mitglied einer religiösen Gruppierung oder kultischen Bewegung sind, die Ihnen nicht geheuer ist, können Sie sich für weitere Informationen und Hilfsangebote an Fachleute wenden.

Beratungsstelle Infosekta Zürich: www.infosekta.ch

Sexueller Missbrauch

Immer noch ist sexueller Missbrauch ein Tabuthema. Dabei gehört es zu den schlimmsten Formen von Gewalt, einen Menschen gegen seinen Willen zu sexuellen Handlungen zu nötigen, als Erwachsene sexuelle Übergriffe bei Kindern und Jugendlichen zu begehen. Solche Erfahrungen von Gewalt sind für die Opfer mit unsäglichem Leid verbunden.
Wenn Sie von einer solchen Situation betroffen sind oder davon bei anderen Menschen wissen, so können Sie sich an Fachstellen wenden, die Ihnen kompetent weiterhelfen.
 Bei diesen Organisationen erhalten Sie professionelle Unterstützung:

Sollten kirchliche Mitarbeitende in Fälle sexueller Gewalt verwickelt sein, scheuen Sie sich nicht, Kontakt aufzunehmen mit der unabhängigen, externen Fachperson des Bistums Chur.

Sozialdienst

Die Sozialdienste sind ein Angebot der pfarreilichen Stellen für Soziale Arbeit. In jeder Pfarrei der katholischen Kirchgemeinde Winterthur ist ein solcher Sozialdienst eingerichtet. Die Sozialarbeitenden beraten und unterstützen bei familiären, finanziellen, gesundheitlichen, sozialen oder altersbedingten Problemen.

Unsere Beratungen sind kostenlos, vertraulich und stehen allen Menschen, unabhängig von Alter, Religion und Nationalität offen. Wir unterstehen der Schweigepflicht. Wir sind ausgebildete Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter.

Links

Sozialdienst Pfarrei St. Peter und Paul
Sozialdienst Pfarrei Herz Jesu
Sozialdienst Pfarrei St. Josef
Sozialdienst Pfarrei St. Laurentius
Sozialdienst Pfarrei St. Marien
Sozialdienst Pfarrei St. Ulrich
Sozialdienst Pfarrei St. Urban

Sterbebegleitung

«Der Tod macht mir keine Angst, das Sterben schon.» Das hören wir oft von Menschen, die sich mit der Endlichkeit ihres Lebens auseinandersetzen. Vielleicht geht es Ihnen auch so? Sterbende nicht allein zu lassen, ist im christlichen Leben zentral. Für Angehörige ist es jedoch nicht immer einfach, Zeit und Kraft dafür zu finden.

Unterstützung durch Seelsorgende

Die Seelsorgerinnen und Seelsorger unterstützen sie in der Begleitung Sterbender. Sie haben Zeit für Gespräche mit Angehörigen oder für einen Besuch am Sterbebett. Sie kennen Rituale für Momente, in denen Worte fehlen: z.b. Gebete, Segensgesten oder das Sakrament der Krankensalbung. So spüren alle Beteiligten, dass sie im Prozess des Abschiednehmens nicht alleine sind.