Pfarrei St. Urban Winterthur

Sie befinden sich hier:

A - Z

A | B | D | E | F | G | H | I | J | K | L | N | Ö | P | R | S | T | V | W

Kinder

In unseren Pfarreien ist es uns ein grosses Anliegen, Kinder und ihre Eltern – sei es in «klassischen» Familien, in Patchwork- oder Einelternfamilien – mit altersgemässen Angeboten zu erreichen.

Wurzeln und Flügel

Wir bieten vielfältige Möglichkeiten, in den christlichen Glauben hineinzuwachsen und positive Erfahrungen in der Kirche zu machen. Die Aussage von Johann Wolfgang von Goethe «Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel» kann dabei als Leitgedanke dienen. Tragfähige Wurzeln im Glauben an einen Gott, der JA sagt zu jedem Kind und jedem Erwachsenen, Wurzeln, die Sicherheit und Geborgenheit schenken und es so ermöglichen, in Freiheit die Flügel auszustrecken und die Welt zu entdecken.
Wir sind überzeugt, dass es sich für Sie als Eltern lohnt, sich mit den Kindern auf den Weg des Glaubens zu wagen und möchten Sie gern dabei unterstützen – auch mit Angeboten, die sich speziell an Erwachsene richten und dazu einladen, den eigenen Glauben aus der Kindheit zu reflektieren und einen «erwachsenen» Standpunkt zu finden.

Angebote für Kinder und Familien

Neben dem pfarreilichen Religionsunterricht bieten alle Pfarreien zahlreiche Angebote und Anlässe für Kinder und Familien an, zum Beispiel Spielnachmittage, «Fiire mit de Chliine», Familiengottesdienste, Kinder-/Familien-Chöre oder Abendspaziergänge.

Nähere Informationen erhalten Sie auf den Pfarreiseiten.

Kirchenmitgliedschaft

Möchten Sie Mitglied der katholischen Kirche werden und sich taufen lassen oder – was uns sehr betrüben würde – aus dieser austreten? Die folgenden Informationen listen die wichtigsten Aspekte dazu auf.

Eintritt

Die Kirche versteht sich als Glaubensgemeinschaft, in der man seit den Anfängen der Kirche durch die Taufe Mitglied wird. Sie kann nicht rückgängig gemacht werden. Wer aber ausdrücklich mit dem christlichen Glauben als Ganzem bricht, schliesst sich dadurch selber aus der Gemeinschaft der Getauften aus. Bei einer «Wiederbekehrung» muss er oder sie jedoch kein zweites Mal getauft werden.
Neben der Glaubensgemeinschaft ist die katholische Kirche im Kanton Zürich auch eine staatlich anerkannte Institution. Durch eine entsprechende Mitteilung beim Zivilstandsamt sind oder werden Sie Mitglied der Römisch-Katholischen Kirchgemeinde und zahlen die Kirchensteuer.

Übertritt

Auch im Fall eines Konfessionswechsels («Konversion») bleibt in der Regel die schon empfangene Taufe gültig. Wer als schon Getaufte beziehungsweise Getaufter in die Römisch-Katholische Kirche übertreten möchte, wende sich in Winterthur an Pfarrer Stefan Staubli, der den Konvertitenkurs leitet.
Die Taufe eines (bisher ungetauften) Erwachsenen setzt einen vorbereitenden Glaubenskurs («Katechumenat») voraus. In Winterthur ist dafür ebenfalls Pfarrer Stefan Staubli Ansprechperson.

Austritt

Aus der (staatsrechtlich verfassten) Kirchgemeinde kann man zu einem selbst gewählten Zeitpunkt austreten, indem man der Kirchgemeinde gegenüber diesen Austritt durch einen handschriftlich unterschriebenen Brief verbindlich mitteilt. Dazu braucht es nicht zwingend eine Begründung, sie wäre aber für die Kirchenverantwortlichen hilfreich. Die Kirchgemeinde bestätigt den Eingang des Schreibens und leitet es an das betreffende Zivilstandsamt weiter. Damit entfällt die Kirchensteuerpflicht. Im Kanton Zürich ist man mit 16 Jahren religionsmündig, das heisst ab diesem Alter kann man sich für die Zugehörigkeit oder Nicht-Zugehörigkeit zu einer kirchlichen Körperschaft entscheiden und diese rechtlich wirksam erklären. Vorher sind die Eltern eines Kindes für dessen kirchlich-religiöse Mitgliedschaft zuständig.
Ob man als staatskirchenrechtlich Ausgetretene oder Ausgetretener kirchliche Dienste (wie zum Beispiel Taufe oder Beerdigung) in Anspruch nehmen kann, muss im Einzelfall geklärt werden. Es gibt dafür weder strikte Regelungen noch allgemein anwendbare finanzielle Tarife.

Wiedereintritt

Der Wiedereintritt in die Römisch-katholische Kirchgemeinde nach einem früheren Austritt muss ebenfalls durch einen handschriftlich unterschriebenen Brief mit oder ohne Begründung an die Kirchgemeinde erfolgen. Alles weitere erledigt dann die Behörde dieser Kirchgemeinde.

 

Kirchenmusik

Singen Sie gern oder lauschen Sie mit Freude einem Orgelkonzert?

Von Anfang an sind Gebet und Gesang in der Liturgie auf das engste miteinander verbunden. Im alten sowie im neuen Testament sind uns eine Vielzahl an Psalmen, Lob-, Bitt- und Klageliedern überliefert. Gregorianische Choräle, Chorkompositionen, Orchestermessen, Gospels, neues geistliches Liedgut und vieles mehr kam im Laufe der Geschichte hinzu. In den Winterthurer Pfarreien bereichern unter anderem Kirchenchöre, Projektchöre für Jung und Alt, Ad-hoc-Orchester die liturgischen Feiern.

Musik kann in Ergänzung zum gesprochenen Wort uns Menschen anders berühren und den Dialog mit Gott – nicht nur in Gottesdiensten – bereichern. Der Kirchenlehrer Augustinus (354-430) hat es einmal so ausgedrückt: «Wer singt, betet doppelt.»

Nähere Informationen zum Mitmachen in unterschiedlichen Musikgruppen oder zu Veranstaltungen finden Sie auf den Pfarreiseiten.

Links

Kirchenchor St. Peter und Paul
Chor der Herz Jesu Kirche
Kirchenmusik St. Laurentius
Kirchenchor St. Ulrich
Kirchenmusik St. Marien
Kirchenmusik St. Urban

 

Kirchliche Berufe

Kirche findet nicht allein am Sonntagmorgen statt.

Vor allem aber findet Kirche nicht ohne Menschen statt, die sich haupt- oder ehrenamtlich, teil- oder vollzeitlich dafür einsetzen und einbringen.

Die Palette an kirchlichen Berufe ist breit: von der Katechetin bis zum Hauswart, von der Spitalseelsorgerin bis zum Pfarrer, vom Pastoralassistenten bis zur Sigristin, von der Organistin bis….
Sagen wir es anders: Gesucht sind Menschen, welche den Traum von einem besseren Leben für alle nicht aufgegeben haben und bereit sind, dafür mit ihren Gaben und Talenten einzustehen – vielleicht sogar als Beruf.

In einem kirchlichen Beruf ist das möglich!
Interesse daran? Weitere Infos finden Sie unter www.kirchliche-berufe.ch

Krankensalbung

Das Erleben von Krankheit und Leid gehört zu den Grunderfahrungen unseres Lebens. Krankheit berührt immer den ganzen Menschen in seinem leiblichen, seelischen und geistigen Befinden. Sie verursacht Ungewissheit bei uns und ruft Ängste hervor, mindert Aktivität und Lebenslust, durchkreuzt Pläne, führt manchmal in die Einsamkeit. Krankheiten sind oft mit Schmerzen verbunden und machen uns unsere Hinfälligkeit und Sterblichkeit bewusst.

Beistand und Begleitung

Kranke brauchen in dieser Situation nicht nur ärztliche Hilfe und Pflege, sondern auch den Beistand und die Begleitung von Menschen sowie Stärkung im Glauben. Viele Stellen in der Bibel, zum Beispiel die Krankenheilungen, zeigen die grosse Liebe Jesu zu den Kranken, er identifiziert sich sogar mit ihnen (siehe Mt 25,36). Die Sorge um die Kranken hat daher in der kirchlichen Tradition eine grosse Bedeutung.

Zuhause, im Spital oder in der Kirche

So feiern wir auch ein eigenes Sakrament zur Stärkung der Kranken: die Krankensalbung. Sie ist eine liturgische und gemeinschaftliche Feier, die zuhause, im Spital oder in der Kirche gefeiert werden kann. Im Laufe der Jahre wurde die Krankensalbung vermehrt Sterbenden gespendet, so dass sie dann als «Letzte Ölung» bezeichnet wurde. Sie soll aber nicht nur in äusserster Lebensgefahr gespendet werden, sondern auch bei schwerer Erkrankung oder der Abnahme der Kräfte, die das fortschreitende Alter mit sich bringt. Sie kann im Laufe des Lebens mehrmals empfangen werden. Die Krankensalbung will stärken, beruhigen, ermutigen – Heil schenken für Leib und Seele! 

Gemeinschaftliche Feiern der Krankensalbung

Bitte beachten Sie die Gottesdiensthinweise Ihrer Pfarrei. Dort finden regelmässig gemeinschaftliche Feiern der Krankensalbung statt. Oder nehmen Sie Kontakt mit Ihrem Pfarramt auf, um eine individuelle Krankensalbung zu vereinbaren.

Krankheit

Eine Krankheit reisst uns aus dem gewohnten Alltag heraus und wirft unsere Pläne durcheinander. Sie bringt oft Ungewissheit mit sich, löst Ängste aus und kann ganz neue, bisweilen sogar existenzielle Fragen aufwerfen. Eine unerwartete Diagnose, Schmerzen und psychische Probleme lassen Einsamkeit aufkommen. Gleichzeitig macht uns Krankheit von andern abhängig.
Haben Sie den Wunsch, mit jemanden zu sprechen? Die Seelsorgerinnen und Seelsorger Ihrer Pfarrei sind gerne bereit, Sie zu besuchen, und Sie auf Ihren Wunsch durch diese Zeit zu begleiten.

Kommunion zu Hause

Sind Sie sich gewohnt, im Gottesdienst mitzufeiern, können aber wegen einer längeren Erkrankung nicht mehr zur Kirche gehen. Oder ist der Gang dorthin zu mühsam geworden? Wir bringen Ihnen gerne die Kommunion nach Hause.
Scheuen Sie sich nicht, Kontakt aufzunehmen!

Krankensalbung

Eine ernste Krankheit erschüttert manchmal auch unsern Glauben. Gewissheit und Trost rinnen uns durch die Finger. Dann tut es gut, nicht allein zu sein. Das Zeichen der Krankensalbung möchte uns gerade in solchen Momenten spüren lassen, dass wir auch in Krankheit und Zweifel angenommen und von Gott gehalten sind und auf seine Kraft bauen dürfen.
Geht es um das Lebensende, ist es besonders wertvoll, mit jemandem sprechen zu können. Angehörige finden manchmal keine Worte dazu. Seelsorgerinnen und Seelsorger sind oft mit solchen Situationen konfrontiert und können behilflich sein.

Unterstützung für Angehörige

Die Krankheit betrifft nicht nur die Kranken. Oft ist es ebenso schwer, als Angehörige ohnmächtig daneben zu stehen. Auch da kann ein Gespräch entlasten.

Patientenverfügung

Es ist hilfreich, sich früh genug mit dem Ende des Lebens auseinander zu setzen. Möchten Sie eine Patientenverfügung ausfüllen? Das ist nicht immer ganz einfach. Ärzte, aber auch Seelsorgende können Ihnen dabei behilflich sein. Es gibt viele Handreichungen und Vorlagen von Patientenverfügungen, z. B. bei der Caritas Schweiz.
Nicht zuletzt kann Krankheit auch finanzielle Fragen mit sich bringen. Die Sozialarbeitenden der Pfarreien können Ihnen bei finanziellen Problemen behilflich sein und mit Ihnen Wege suchen.

Brauchen Sie Pflege?

Neben der städtischen Spitex gibt es auch eine katholische Spitex. Alle Angaben und weitere nützliche Adressen finden Sie hier:
Für das ganze Stadtgebiet ausser Oberwinterthur: Katholische Spitex Winterthur
Für Oberwinterthur: Katholische Krankenpflege Oberi
Bei einem Eintritt ins Spital können Sie meist ankreuzen, ob Sie den Besuch einer Spitalseelsorgerin, eines Spitalseelsorgers wünschen und ob Ihr Name der Wohnort-Pfarrei weitergegeben werden darf. Aus Datenschutzgründen geschieht dies aber nicht automatisch. Ebenso werden bei einem Eintritt über den Notfall solche Fragen ausgelassen. Sie können aber jederzeit nach jemandem fragen oder Ihre Pfarrei benachrichtigen.
Hier geht es zur Spitalseelsorge.