Auffahrtswallfahrt

Gottesdienst im Eschenbergwald
(Gatterhütte)

Donnerstag, 10. Mai, 11.30 Uhr

anschl. gemeinsames Grillieren

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Diakonie

Mit Menschen solidarisch sein

Diakonie wird vom griechischen Wort für Dienst abgeleitet.

Im Zusammenhang mit dem Handeln der katholischen Kirche ist der Begriff Diakonie die Bezeichnung für ihr konkretes Handeln im sozialen und politischen Alltag und ist somit eine Kernaufgabe der Kirche.

Diakonie bezeichnet die Verantwortung der christlichen Gemeinde für die Mitgestaltung der individuellen und gesellschaftlichen Lebensbedingungen.

Diakonie ist im Alltag gelebte Solidarität. Sie führt Menschen über Unterschiede und Grenzen hinweg zusammen. Sie ermutigt zur Verantwortung gegenüber anderen und befähigt zum gemeinsamen Teilen.

Eine diakonische Pfarrei ist dazu berufen, soweit als möglich, eine Gemeinschaft der in Christus Angenommenen und Annehmenden zu sein, in der schwache und starke, gesunde und kranke, nichtbehinderte und behinderte Menschen miteinander leben.

Gottes Lebensliebe zeigt sich im Handeln der Christen. Gottes Urabsicht und elementares Anliegen für die Menschen heisst «ein Leben in Fülle» (Joh 10,10) für alle Menschen. Daraus folgt, dass jede Gemeinschaft von Glaubenden gar nicht anders kann, als jeder und jedem Notleidenden in gleicher Weise vorbehaltlos zu begegnen, sich für die Lebensgrundlagen armer und notleidender, für das Recht schwacher und stimmloser Menschen und für die Würde der gesellschaftlich Verachteten einzusetzen.

Diakonie und Soziales

Solidarisch Kirche sein

Wir unterstützen Menschen – hier und weltweit.
Wir sind solidarisch mit allen Menschen, besonders mit denen, die sich in Lebens- oder Glaubenskrisen, in finanziellen oder anderen Notlagen befinden, und unterstützen sie.

Wir setzen uns für Menschen ein.
Wir tragen Mitverantwortung für eine lebensdienliche Gestaltung der Gesellschaft, in der niemandem das Lebensnotwendige fehlen darf und tragen Sorge zur Umwelt.

Persönliches Engagement

Diakonie (von alt.-griech. «diakonia», dt. «Dienst») verwirklicht sich zunächst im Engagement jedes einzelnen Christen und jeder einzelnen Christin. In der Pfarrei wird sie z. B. im freiwilligen Engagement sichtbar. Für bestimmte Aufgaben der Diakonie ist ein professioneller sozialarbeiterischer oder seelsorgerlicher Hintergrund notwendig. Diesen bringen die kirchlichen Sozialarbeitenden oder die pastoralen Mitarbeitenden ein.

Soziale Arbeit in allen Pfarreien

In Winterthur bestehen in allen acht Pfarreien Stellen für kirchliche Soziale Arbeit, für die die pfarreilichen Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter verantwortlich sind. Für die Koordination der kirchlichen Sozialen Arbeit in Winterthur ist die Koordinationsstelle Soziale Arbeit zuständig.

Dialog mit den Religionen

Einen Dialog unter den drei «abrahamitischen» Religionen (Judentum, Christentum, Islam) gibt es in Winterthur seit fast zehn Jahren. «Unterwegs mit Abraham» ist der gemeinsame Titel, der sich als roter Faden durch verschiedene Veranstaltungen zieht.

  • Warum ausgerechnet Abraham? – Weil er so etwas wie der Grossvater der drei monotheistischen Religionsgemeinschaften ist und ihm in allen ein grosses Gewicht zukommt.
  • Welche Bedeutung hat Gastfreundschaft?
  • Wir feiert man/frau Hochzeit?
  • Wie geben wir den Glauben an die nächste Generation weiter?
  • Wie ist das Verhältnis von Mann und Frau?
  • Welche Vorstellungen haben wir vom Tod bzw. von dem, was womöglich danach kommt?
  • Welche Feiertage, rituellen Gegenstände und Gebete prägen unseren Glauben?

Nicht zuletzt haben wir auch immer wieder miteinander gefeiert, gesungen, gebetet, gegessen, getrunken (unter Beachtung der jeweiligen Nahrungsgesetze).

Es gibt keinen Weltfrieden, ohne dass die Weltreligionen miteinander reden, einander akzeptieren, einander wohl gesonnen sind. Davon sind wir überzeugt und dafür setzen wir uns ein: für den Dialog, für die Akzeptanz, für die Wohlgesonnenheit.

Links

Zürcher Lehrhaus
Stiftung Weltethos