Auffahrtswallfahrt

Gottesdienst im Eschenbergwald
(Gatterhütte)

Donnerstag, 10. Mai, 11.30 Uhr

anschl. gemeinsames Grillieren

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Ökumene

«Längst ist uns bewusst, dass unsere Kirchen viel mehr miteinander verbindet als trennt. Wir sollten uns vermehrt fragen, warum wir etwas nicht gemeinsam mit unserer Schwesterkirche unternehmen. Wenn wir uns in bestimmten Dingen noch für ein getrenntes Vorgehen entscheiden, müsste das begründet werden. Kooperation ist die Norm, Alleingang die Abweichung.»
Diese Aussagen finden sich in einem gemeinsamen Dokument des reformierten Kirchenratspräsidenten und des katholischen Generalvikars des Kantons Zürich aus dem Jahr 1997. Es ist 2007 bestätigt worden. Diese Zielvorstellung bestimmt unser konkretes Handeln. Vieles geschieht in den reformierten und katholischen Kirchen vor Ort gemeinsam. Hier einige Beispiele:

  • gemeinsame Gottesdienste zur Gebetswoche für die Einheit der Christen (18. bis 25. Januar), zu Stadtteilfesten und anderen Anlässen
  • Kanzeltausch (Predigt durch einen Amtsträger, eine Amtsträgerin der anderen Konfession)
  • gegenseitige Gottesdiensteinladungen
  • Gebete, Meditationen, Andachten
  • Aktionen zur Fastenzeit (im Rahmen der Ökumenischen Kampagne von Fastenopfer und Brot für alle)
  • Seniorenanlässe
  • Erwachsenenbildungsveranstaltungen und spirituelle Angebote
  • Reisen
  • Hochzeitsfeiern von konfessionsverbindenden Paaren

Eucharistie/Kommunion

Eine besondere Frage stellt die Teilnahme an der katholischen Eucharistie/Kommunion  beziehungsweise dem reformierten Abendmahl durch Mitglieder der anderen Konfession dar. Häufig wird bei uns diesbezüglich unkompliziert Gastfreundschaft gepflegt. Wenn Jesus Christus der Einladende in jeder Kirche ist, kann niemand, der sich von ihm eingeladen fühlt, vom Empfang seiner Gegenwart in den Gaben der Eucharistie/des Abendmahles ausgeschlossen werden. Dies gilt ganz besonders für konfessionsverbindende Ehepaare und Familien.

Taufe

Die Taufe kann nicht ökumenisch gespendet werden, wird aber von den meisten Kirchen gegenseitig anerkannt. So wird bei einem Kirchenübertritt (Konversion) in der Regel keine Neutaufe vorgenommen. Es gibt jedoch einige Freikirchen, welche nur die Erwachsenentaufe pflegen.
Gerade konfessionsverbindende Paare leben manchmal eine Art «Doppelmitgliedschaft» und fühlen sich beiden Kirchen zugehörig. In einer solchen zukunftsweisenden Haltung wird die Hoffnung auf die sichtbare Einheit aller Christinnen und Christen oder auf die versöhnte Verschiedenheit zum Ausdruck gebracht.

Hier gelangen Sie zum Internetportal der evangelisch-reformierten Kirchgemeinden in Winterthur: http://www.refkirchewinterthur.ch