Auffahrtswallfahrt

Gottesdienst im Eschenbergwald
(Gatterhütte)

Donnerstag, 10. Mai, 11.30 Uhr

anschl. gemeinsames Grillieren

Weihe

Durch die Taufe und die Firmung kommt allen Getauften die gleiche Würde als Schwestern und Brüder zu. Als besonderen Dienst an der Gemeinschaft der Glaubenden kennt die katholische Kirche, wie viele andere christliche Kirchen, das Amt, das durch die Weihe begründet wird. Dabei sollen Geweihte als Amtsträger immer Diener aller sein.

Bischöfe, Priester, Diakone

Im Laufe der Geschichte hat sich eine dreigliedrige Ämterstruktur herausgebildet: Bischöfe, Priester und Diakone. Jesu Absicht entspricht gewiss, dass seine Botschaft, sein Wirken, ja seine Person über seinen Tod hinaus weitergehen und geschichtlich greifbar bleiben. Darum hat sich schon für die ersten Christinnen und Christen – wie für uns heute eigentlich auch – die Frage gestellt, wer gegenüber der Jüngerinnen- und Jüngergemeinde den auferstandenen und lebendigen Jesus vertritt.

Geweihte Amtsträger

Nach der katholischen Tradition ist diese Gegenwart des Auferstandenen im sakramentalen Rahmen durch die Person des geweihten Amtsträgers der mitfeiernden und mitbeteiligten Gemeinde vermittelt.
Bischöfe übernehmen den Dienst der Apostel, den Leitungsauftrag, als notwendigen Dienst an der Glaubensgemeinschaft der Kirche in den einzelnen Ortskirchen, den Bistümern.
Priester stehen im Auftrag und als Mitarbeiter des Bischofs der Gemeinde vor Ort, in der Pfarrei vor und sind für die Spendung der Sakramente verantwortlich.
Diakone auch als sogenannte «ständige Diakone» verkörpern in ihrem spezifischen Amt die grundlegend dienende Haltung Jesu.
Diese Beauftragung und Bevollmächtigung, die Präsenz Jesu in festgelegten Vollzügen der Kirche sichtbar zu machen, wird seit Alters her durch Handauflegung und Gebet derjenigen, die in der Nachfolge der Apostel stehen, weitergegeben und Weihe genannt.

Zölibatsverpflichtung und Frauen in kirchlichen Ämtern

Zurzeit ist innerhalb der katholischen Kirche die Diskussion im Gang, ob die Art, wie die Kirche ihre Ämter bestimmt, nicht reformbedürftig sei. Im Zentrum der Fragen stehen hauptsächlich die Zölibatsverpflichtung (das Versprechen eines ehelosen Lebens), der mögliche Zugang von Frauen zum kirchlichen Amt, die Frage der adäquaten Beauftragung von Theologinnen und Theologen, die ohne Weihe an Aufgaben des kirchlichen Amtes mitarbeiten. Nicht wenige Katholikinnen und Katholiken, vor allem in den deutschsprachigen Ländern, wünschen sich dringend eine Entwicklung in diesen Fragen.